Orchideen Cypripedium calceolus

Orchideen Cypripedium calceolus Eine der dekorativsten und bekanntesten außertropischen Orchideensippen ist die rund 30 Arten umfassende, weite Gebiete Eurasiens und Nordamerikas besiedelnde Gattung Cypripedium. Während die Frauenschuh-Verwandtschaft im floristisch verarmten Mitteleuropa (Auswirkungen von Eiszeiten und Klimaschwankungen im Jahresverlauf) nur mit einer Art vertreten ist, zeigt sie sowohl in Nordamerika als auch in Ost- und Südostasien … Weiterlesen

Die Wurzeln

Die Wurzeln Alle Wurzeln nehmen Wasser und Nahrung auf. Die Wurzeln der Orchideen sind jedoch – sofern es sich um Epiphyten handelt – noch in besonderem Maße Haftorgane. Sie müssen die Pflanze an ihrem luftigen Sitz am Stamm, an Ästen von Bäumen oder auf Felsen verankern. Beide Funktionen sind in gleicher Weise wichtig und schwierig, … Weiterlesen

Der Sproßaufbau

Der Sproßaufbau Man unterscheidet innerhalb der Orchideenfamilie zwei Grundformen des Sproßaufbaues: A. Der Sproß wächst aus dem Keimling in dauernder Verlängerung seiner Achse unter Bildung von Wurzeln und Blättern meist senkrecht nach oben weiter, ohne seitliche Nebentriebe zu bilden. Der so entstehende einheitliche Sproß heißt Monopodium, die Wuchsform mono-podial. B. Der Sproß wächst aus dem … Weiterlesen

Orchideen Coelogyne cristata

Orchideen Coelogyne cristata Von den zahlreichen Coelogynen, die unter die Bergsteiger gegangen sind, darf sich neben den beiden Höhenrekordlern C. corymbosa und C. elata, die bis zu 2800 bzw. 3000 m Vordringen, auch unsere Coelogyne cristata recht beachtlicher Kletterleistungen rühmen (1600 bis 2700 m). „Sie wächst“, so berichtet A. Zimmermann, „in den gemäßigten Gebieten des … Weiterlesen

Orchideen Sobralia macrantha

Orchideen Sobralia macrantha Flor de un dia, Eintagsblume, wird Sobralia macrantha in ihrer Heimat genannt, steht sie doch mit ihren cattleyaähnlichen Blüten nur 1 bis 3 Tage im Schmuck ihres Festtagskleides. Aber schon am kommenden Morgen kann sich am gleichen Triebende eine neue Blüte entfalten. Dieses eindrucksvolle, immer wiederkehrende Schauspiel des Werdens und Vergehens führt … Weiterlesen

Orchideen Leptotes bicolor

Orchideen Leptotes bicolor Mit schier unerschöpflicher Phantasie bei der Wahl ihres Gewandes erfreut die Orchideenblüte unser Auge; verborgen bleibt ihm jedoch, was diese königliche Pflanzensippe an Schönheit auch im Bereich des Mikrokosmos für uns bereithält. Ähnlich wie die Blüten versuchen auch die Sämchen, von denen zigtausende auf ein Gramm gehen, sich gegenseitig mit allerlei abenteuerlichen, … Weiterlesen

Orchideen Masdevallia coccinea

Orchideen Masdevallia coccinea Wer Masdevallien „jagen“ will, muß nach Kolumbien reisen; denn von 1293 für die Orchideenflora dieses Landes angegebenen Arten entfallen allein 117, also rund 9 Prozent, auf unsere Gattung. Soll nun die „Pirsch“ von Erfolg gekrönt sein, so darf man die Mühe nicht scheuen, bis in die nebelreichen, feuchteren Gebirgslagen vorzudringen. Der „Waidmann“ … Weiterlesen

Die Früchte – Samen der Orchideen

Die Früchte der Orchideen sind in ihrem Bau innerhalb der großen Zahl der Arten im Prinzip gleich, unterscheiden sich wesentlich nur durch die Größe. Ihre Gestalt ist eine dreifächerige rundliche oder längliche Kapsel, ihre Kanten entsprechen den Verwachsungsnähten der drei Fruchtblätter oder ihrer Mittelrippen. Mit der beginnenden Reife nehmen die Früchte eine zunächst gelbliche, später … Weiterlesen

Die Insekten werden durch verschiedene Mittel angelockt

Die Insekten werden durch verschiedene Mittel angelockt. Neben Nektar wird ihnen Nährgewebe anderer Art geboten. Ferner dienen der oft überstarke Duft dazu und natürlich ganz besonders die meist sehr auffallenden Farben der Blüten oder einzelner Teile derselben. Eines dieser genannten Lockmittel ist auf jeden Fall vertreten und wirksam. Duftausscheidungen der Blüten sind abgestimmt auf die … Weiterlesen

Die Bestäubung fast aller Orchideen erfolgt durch Insekten

Bei der Unterfamilie der Cypripedioideae, den Frauenschuh-Arten, ist eine weitere Variation des Grundrisses feststellbar. Sie haben sich wahrscheinlich im Zuge der Entwicklung der gesamten Familie schon früh von den übrigen Arten abgetrennt. Die beiden seitlichen Sepalen sind hier zu einem einzigen Blatt verwachsen, das mittlere ist meist breit bzw. rund und bestimmend für den Eindruck … Weiterlesen